Der Wald seine Aufgaben & Schutzfunktionen

Wie erfüllt der Wald seine Aufgaben

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Der Wald und seine Aufgaben

Unser Wald liefert uns nicht nur frische Luft und sauberes Wasser, sondern auch Holz. Er bietet Tieren und Pflanzen den nötigen Lebensraum sowie ihre Nahrung und ihren Schutz. Der Wald gilt auch als Schutzwall gegen Stürme, Lawinen und sogar Steinschlag. Der Waldboden funktioniert wie ein großer Schwamm. Er kann den Regen und damit Wasser aufnehmen und festhalten. Im Waldboden wird das Wasser gefiltert und gespeichert. Er hat aber noch viel mehr Schutzfunktionen

Schutzfunktionen

> Bodenschutz
Durch die stark verwurzelte Erde in den Wäldern schützt der Wald vor Bodenabtragung, also Bodenrutschen vor allem bei Wäldern mit Steillagen und durch Wasser verbunden mit Geländeneigungen.

> Wasserschutz
Der Waldboden speichert große Mengen von Wasser und füllt nach Sättigung des Bodens den natürlichen Grundwasserspeicher. Seine Filterfunktion sorgt nach Schmelz- und Regenwasser für sauberes Grundwasser.

> Klimaschutz

Tägliche und jährliche Temperaturschwankungen gleicht der Wald aus und die Luftfeuchtigkeit und Tau-Bildung wird gesteigert. Die Lufttemperatur im Sommer ist um 3° bis 6°C niedriger als auf dem freien Land und 4° bis 8°C gegenüber von Städten. Die großen zusammenhängenden Waldgebiete unweit der Städte beeinflussen das Klima.

> Immissionsschutz

Der Wald hat eine enorme Filterwirkung. Er säubert die Luft vor Staub, Gase und radioaktiven Stoffen. Wie viel Schmutzpartikel er ausfiltert, hängt von der Blattmenge des Waldes und der Blattoberfläche der Bäume ab. Rund 50 Tonnen Ruß und Staub werden im Jahr pro Hektar durch ihn aus der Atmosphäre gefiltert.

Erholungsfunktion

Nicht nur Menschen die Erholung suchen gehen gerne in den Wald, sondern auch sportlich Aktive menschen, die den Wald ebenso als ursprüngliche Natur empfinden. Seine ausstrahlende Ruhe sorgt für Entspannung (Grün ist wirkliche DIE Farbe der Entspannung) und ein günstiges Erholungsklima.

Bedeutung des Waldes heute

  • knapper werdenden Flächenreserven
  • vermehrter Bedarf an sauberem Trinkwasser
  • erhöhter Umweltbelastung
  • steigendem Erholungsbedürfnis
  • zusätzlichem Verbrauch des Rohstoffs Holz

Etwa 32 Prozent der Fläche Deutschlands war im Jahr 2015 von Wald bedeckt.Deutscher Wald 1916
Die Zunahme des Waldes in den letzten Jahrzehnten liegt bei rund 1 Mio. Hektar. Dabei wurde bis heute mit 68 % ein beachtlicher Laub- und Mischwaldanteil erreicht. Ein Anstieg der Bäume mit über 80 Jahren, ist wieder auf ein Drittel der Bestände angestiegen. Dabei liegen heute die Holzvorräte in Deutschland bei 300 Kubikmetern je Hektar. Dies ist im europäischen Vergleich spitze.

Dies ist der Erfolg nach den vielen Bemühungen die Kahlschläge und den großen Waldverwüstungen des 19. Jahrhunderts und die beiden Weltkriege wieder ertragreiche und ökologisch wertvolle Wälder auf zubauen.

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